Archiv Mai 2017

Ein bisschen verspätet, aber dafür genauso interessiert beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Q1 am Mittwoch, den 24.05.2017 anlässlich des Europatags (09. Mai) mit der Europäischen Union.

www.bwinf.de/Jugendwettbewerb

Der Bundeswettbewerb Informatik veranstaltete in diesem Jahr neu einen Jugendwettbewerb.
Er wendet sich an Schülerinnen und Schüler, die erste Programmiererfahrungen sammeln und vertiefen möchten.
Mehr als 20 Schülerinnen und Schüler unserer Schule nahmen daran teil. Darunter waren auch drei SchülerInnen aus Klasse 5! Der gößte Anteil waren aber Schüler der beiden Informatikkurse in Klasse 8 und 9. Die Aufgaben waren insgesamt motivierend.
Wir warten gespannt auf die Ergebnisse der ersten Runde.

Waltraud Hoepfner

 

Schülerinnen entdecken MINT mit CyberMentor und ihrer persönlichen Mentorin

Am 23.5.17 konnten sich alle Mädchen ab Klasse 6 am AEG über ein kostenloses Online-Mentoring-Programm der Uni Regensburg informieren.
Das Programm vermittelt deutschlandweit MINT-interessierten Mädchen eine persönliche Mentorin. Mit dieser Mentorin können unsere Schülerinnen online kommunizieren und so einen Einblick in den Berufsalltag oder auch Studiengang gewinnen. Gemeinsam können auch MINT Projekte der Schule bearbeitet oder initiiert werden. Eine passwortgeschütze CyberMentor-Plattform bietet umfassende Informationen zu Projekten, Experimenten, Wettbewerben und Praktika.

Anmeldungen laufen über Frau Hoepfner oder eigenständig über www.cybermentor.de

Es ist geschafft! Die diesjährigen Sporthelfer sind ausgebildet...

Dank der freundlichen Unterstützung unseres Fördervereins konnten auch dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 am Englischwettbewerb Big Challenge teilnehmen.

Unsere Schülerreporter haben zwei neue Artikel veröffentlicht: einen Bericht zur England-Fahrt der Jgst. 7 und ein Interview mit Frau Dohm.

Am 01.04.2017 fand im Berufskolleg für Technik und Informatik (BTI) der Roboterwettbewerb des zdi-Netzwerks des Rhein-Kreises Neuss statt.
Nach der Registrierung wurden uns die insgesamt sieben zu lösenden Aufgaben erklärt. Anschließend hatten wir vier Stunden Zeit, die LEGO Mindstorms EV3 Roboter für den Wettbewerb vorzubereiten. In dieser Zeit haben wir gebaut, programmiert und ausprobiert.
Um 14:00 Uhr wurde es richtig spannend, weil die Wettbewerbe stattfan-den. Es gab vier Matten, auf denen nacheinander die 19 Teams gegenei-nander mit ihren Robotern in einer „Prüfung“ antreten mussten. In einer „Prüfung“ hatte ein Team drei Minuten Zeit, um die Aufgaben vorzustellen. Man musste zum Beispiel in einer Aufgabe gegen einen anderen Geister-roboter ein Rennen fahren und dieses dann natürlich auch gewinnen. In einer anderen Aufgabe musste der Roboter eine Münze in einen etwa 40cm hohen Automaten stecken. Für jede einzelne Aufgabe gab es Punkte. Je besser die Lösung der Aufgabe, desto mehr Punkte gab es dafür. Die Teams haben immer nacheinander ihre Lösungen gezeigt. Nachdem jedes Team einmal vorgeführt hatte, gab es eine Pause, in welcher die Schieds-richter die Punkte ausgewertet und die Zwischenergebnisse für die eine Runde bekanntgegeben haben. Dieser Vorgang wurde dreimal wiederholt. Für jedes Team zählte der Durchlauf, in dem die meisten Punkte geholt wurden, für die Endwertung.
Gegen 16 Uhr endete dann der Wettkampf mit der Siegerehrung und der Urkundenüberreichung durch den Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Herrn Petrauschke. Unser Team – Julian Boetzel, Jan Wiechers (beide 7a), Benedikt Hohenecker (8c) und Eric Kochems (9b), Maximilian Schubert (9c) – erreichte den achten Platz.
Mit hat der Roboterwettbewerb viel Spaß gemacht. Er war spannend und wir hatten viel Spaß beim Knobeln und Programmieren.

Julian Boetzel

Auch in diesem Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen erfolgreich im Verkehrsquiz des Rheinkreises Neuss geschlagen. Von 118 teilnehmenden Schulen landete das AEG insgesamt auf dem dritten Platz. Die Klasse 5 a lag in der Gesamtwertung aller Klassen an vierter Stelle und wurde mit 75.- € für die Klassenklasse belohnt. Auch Schülerinnen und Schüler aus den anderen fünften Klassen waren erfolgreich und konnten attraktive Preise wie Spiele, Bücher und Fahrradhelme in Empfang nehmen. Den Vogel abgeschossen hat Filippa aus der 5 b: sie gewann ein Fahrrad!
Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern und weiterhin viel Erfolg!
U. Pukies

In der letzten Woche waren 21 französische Schülerinnen und Schüler des Collège de Flandre zu Besuch am AEG.

Innovationsworkshop 'Auf den Spuren von Daniel Düsentrieb'
Innovation ... oder „Von der genialen Idee zum erfolgreichen Produkt“. „Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.“ (Albert Einstein).
aus: http://www.mint-machen.de/kursangebote/fuer-schueler/
AEG Schüler Felix (Q1) besuchte den Innovationsworkshop bei 3M und berichtet hier:

Der Tag bei 3M im Zuge des Innovationsworkshop begann um 10 Uhr. Nachdem wir zu Anfang ein Gruppenfoto vor dem Logo gemacht hatten, bekamen wir in Form eines kurzen Filmes und einer persönlichen Vorstellung Einblicke in die Gründungsgeschichte und die Produkte des Unternehmens.
Nachdem die Gründer von 3M in der fälschlichen Annahme eine Goldmiene zu kaufen, eine Korund-Miene erworben hatten, nutzten sie das harte Material, um mithilfe eines speziellen Klebers ihr erstes Produkt zu entwickeln: das Schmirgelpapier. Mit der Zeit wurden immer mehr neue Produkte mit Kleber als Grundlage entwickelt, so zum Beispiel das Klebeband oder Pflaster. Heute ist 3M eines der größten und nach Apple und Google das dritt innovativste Unternehmen der Welt mit tausenden von Produkten und einem Jahresumsatz von 30 Milliarden US-Dollar.
Diese Innovation zeigt sich bei 3M auch durch flexible Arbeitszeiten, Freizeitmöglichkeiten und den Einsatz von schwacher künstlicher Intelligenz. Besonders interessant fand ich allerdings die 15% Regel. In 15% seiner Arbeitszeit kann jeder Mitarbeiter seinen eigenen Ideen nachgehen. Wird eine solche Idee als gut empfunden, kann diese auch mit Firmenkapital entwickelt werden. Diese Methode stärkt laut 3M die Kreativität und Selbstverwirklichung und hat der Firma in der Vergangenheit deshalb viel Gutes beschert. Die Post-It, eines der Spitzenprodukte von 3M, war eine solche Mitarbeiteridee.
Nach dem Mittagessen stellte man uns in der „Ideenschmiede“ die umsatzstärksten Produkte nochmal genauer vor. Dafür waren, genau wie bei dem Besuch von potenziellen Kunden, Tische aufgebaut auf denen die Produkte nach Bereichen, wie Klebstoffen, Pharmazie und Straßenbau, geordnet waren. Interessierte man sich genauer für ein Produkt und hob es an, wurde ein Lichtmechanismus ausgelöst und auf einem nebenstehenden Bildschirm wurden zur Erklärung genauere Informationen gegeben. Darüber hinaus wurde der Verlauf gespeichert, sodass jeder für eine abschließende Besprechungsrunde seine Produktpalette zusammenstellen kann.
Abschließend lernten wir noch zwei Verfahren kennen, die dabei helfen sollen, strukturierter nachzudenken, um möglicherweise ein neues Produkt zu erfinden oder ein bestehendes zu verbessern. Die Kriterium-Tabelle, die dazu dient sich vor Beginn einen Überblick über alle gegeben Möglichkeiten zu verschaffen und SCAMPER, eine fragen-geleitete Schritt-für-Schritt Anweisung zur Verbesserung eines bestehenden Produkts.
Alles in allem hat mir der Tag sehr gut gefallen und ich kann den Innovationsworkshop nur weiter empfehlen. Es war sehr interessant etwas über eine solch großes, und doch in Europa recht unbekanntes, Unternehmen zu lernen und mit den beiden Verfahren etwas Brauchbares im Alltag mitnehmen zu können.

Felix (Q1)

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