Roboterwettbewerb WRO 2017

Insgesamt drei Schülergruppen aus der Klasse 6b nahmen in diesem Jahr erstmalig an der „World Robot Olympiad“ (WRO) 2017 teil. Bei dem Wettbewerb erhielten die Teams Anfang Februar Aufgaben, welche innerhalb von gut zwei Monaten bearbeitet werden konnten. Ab Mai fanden dann die Wettkämpfe statt. Der folgende Bericht besteht daher aus zwei Teilen: Im ersten wird die Vorbereitungszeit und in dem zweiten der Wettbewerbstag selbst aus Schülersicht von den beiden Teilnehmern Jule und Franz beschrieben. Vorher möchten wir uns beim Förderverein bedanken, der uns bei der Finanzierung sehr geholfen hat.

Vorbereitungszeit:

Die drei Gruppen bestanden aus Tim, Leo und Franz (Team 1), Ayana, Frieda und Jule (Team 2) sowie Mark, Ben und David (Team 3). Team 3 wurde außerdem von Leon unterstützt, der wegen seines Alters nicht in der Elementary-Kategorie beim Wettbewerb teilnehmen durfte. Unser Coach, der alle drei Teams unterstützte, war Herr Imhof.

Wir trafen uns an sechs Donnerstagen für ca. 2-3 Stunden in den Computerräumen des Albert- Einstein-Gymnasiums. Dort planten und programmierten wir und hatten viel Spaß daran, das Programm für die WRO 2017 vorzubereiten. Am Anfang hatten alle Teams ein paar Startschwierigkeiten, was daran liegen kann, dass alle Teams das erste Mal mit den Sensoren gearbeitet haben und das Programm dadurch deutlich schwieriger zu schreiben war als das, was wir im Vorjahr in der Roboter AG schreiben mussten.

Bei den letzten vier Treffen legten dann alle Teams richtig los. Bei unserem Team (Team 2) klappte es in der Zeit sehr gut, denn wir hatten das Programm fast fertig geschrieben. Bei Team 3 lief es nicht ganz so gut, bis Leon seine Hilfe anbot und damit das Team deutlich nach vorne brachte. Auch Team 1 hatte das Programm im Groben fertig geschrieben, konnte es aber noch nicht abschließend testen. An den letzten zwei Tagen war die Stimmung noch einmal angespannt. Die Person, die in jedem Team den Roboter ohne Anleitung aufbauen sollte, musste die Anleitung auswendig lernen und den Roboter so schnell wie möglich ohne Hilfe aufbauen können. An dem letzten Tag vor dem Wettkampf holten wir Pizza für die ganze Gruppe. So fing das letzte Treffen zunächst ruhig an. Nachdem wir sie gegessen hatten, machten wir uns dann an die Arbeit. Wir fingen um ca. 14:00 Uhr an und endeten um ca. 18:00 Uhr. Wir hatten Spaß am Verpacken des Roboters in Tütchen und natürlich auch beim Programmieren und Ausprobieren der Roboter. Als dann auch der letzte Tag zu Ende war, freuten wir uns alle auf den Wettkampf am nächsten Tag.

Wettbewerbstag:

Am 06.05.2017 fand in Duisburg in einer Schule der Roboterwettbewerb WRO statt - bereits zum 14. Mal. Es gibt drei Altersklassen: Die Elementary, die Junior und die Senior. Wir waren in der Elementary-Altersklasse, an der Kinder bis 12 Jahren teilnehmen durften. Für jede Altersklasse gab es unterschiedlich schwere Aufgaben. Wir mussten den Roboter so programmieren, dass er verschiedene Tiere in die richtigen Felder schiebt und außerdem Steinchen auf bestimmte Felder fallen lässt.

Nachdem wir in der Duisburger Schule angekommen waren, haben wir erst einmal den Ablauf des Tages erklärt bekommen: Zuerst startete eine 2 1⁄2-stündige Bau- und Programmierphase. In dieser mussten wir unseren Roboter komplett ohne Anleitung aufbauen. Das Programm, das wir in der Vorbereitungszeit entwickelt haben, konnten wir an dem Tag übernehmen. Wir hatten in unserem Team sehr große Schwierigkeiten, den Roboter aufzubauen, denn wir hatten uns die Anleitung nicht sicher gemerkt. Zum Glück haben wir Hilfe von unseren Schulkameraden bekommen. Die 150 Minuten vergingen wie im Flug. Nach dieser Bauphase begann die erste Aufführung. Jedes Team musste seinen Roboter vor dem Schiedsrichter auf das Spielfeld legen. Der Punkterichter hat genau beobachtet, was der Roboter von den Aufgaben geschafft hat und was nicht. Die Zeit, wie lange der Roboter braucht, um das Programm abzuspielen, spielt auch eine Rolle. Die erste Runde lief für uns weniger erfolgreich. Aber wir haben uns die Fehler gemerkt und in der zweiten kürzeren Bauphase behoben. Dann haben wir wieder unser Programm vorgestellt. Diese Runde lief für uns recht gut, denn wir haben 25 Punkte geholt. Der Ablauf wiederholte sich noch zweimal. Dazwischen haben wir Pizza gegessen. Der Ansturm war sehr groß, denn jeder hatte großen Hunger. In der dritten Runde haben wir ganze 35 Punkte gesammelt, allerdings in der letzten Runde keine Punkte. Zum Glück zählten nur die besten zwei Runden. Das ergab insgesamt 60 Punkte.

Es war noch ein bisschen Zeit bis zur Siegerehrung, also haben wir erst einmal alles eingepackt und draußen ein bisschen gespielt. Dann endlich fand die Siegerehrung statt. Wir waren sehr gespannt, denn mit unseren 60 Punkten hatten wir gute Chancen auf den 1. Platz. Team 3 belegte Platz 7, Team 1 den sechsten Platz (bestes Mädchenteam in der Kategorie) und wir, Team 2, belegten Platz 3. Es war sehr knapp, denn die ersten drei Teams hatten alle 60 Punkte. Da hat die Zeit entschieden, und da unser Roboter am längsten gebraucht hat, wurden wir am Ende Dritter. Die Gewinner qualifizierten sich für das Landesfinale von Deutschland.

Der Wettkampf hat uns viel Spaß gemacht. Wir sind mit unser Leistung mehr als zufrieden und wir konnten sehr viel Wissen mitnehmen.

Jule und Franz (Klasse 6b)

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