Bergwärts AG
Im Rahmen unserer Vorbereitung auf die geplante Alpenüberquerung hat unsere AG erstmals ein spezielles Höhentraining durchgeführt. Dafür waren wir bei bestem Wetter zu Gast bei der Feuerwehr Kaarst, die uns diese besondere Erfahrung ermöglicht hat.
Zu Beginn tasteten wir uns schrittweise an das Thema Höhe heran. Auf Balkonen in unterschiedlichen Höhen konnten die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Gefühl für die Situation entwickeln und sich langsam an die ungewohnte Perspektive gewöhnen. Anschließend ging es für die Gruppe an die Drehleiter. Diese wurde eigenständig bestiegen, Schritt für Schritt nach oben, mit zunehmender Höhe und wachsender Herausforderung. Bereits hier zeigte sich, wie unterschiedlich Höhe wahrgenommen wird. Den Abschluss bildete die Fahrt im Korb der Drehleiter. Gesichert und begleitet wurden wir bis auf etwa 30 Meter senkrecht in die Höhe ausgefahren. Der Blick nach unten, die Weite und das Gefühl der Höhe verlangten vielen ein hohes Maß an Konzentration und Überwindung ab.
Die Reaktionen innerhalb der Gruppe waren entsprechend unterschiedlich. Während einige Schülerinnen und Schüler die Situation ruhig und kontrolliert meisterten, stellte sie für andere eine Herausforderung dar. Genau darin lag jedoch der Wert dieses Trainings: eigene Grenzen wahrnehmen, einschätzen und erste Strategien im Umgang mit Höhe entwickeln.
Das Höhentraining war für alle Teilnehmenden verpflichtend und ein wichtiger Baustein unserer Vorbereitung. Ziel ist es nicht, Angst einfach zu „überwinden“, sondern einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Höhe zu erlernen. Das ist eine Fähigkeit, die auf unserer Alpenüberquerung eine zentrale Rolle spielen wird.
Rückblickend war das Training für alle eine intensive und zugleich sehr wertvolle Erfahrung mit einem tollem Ausblick über Kaarst. Die Schülerinnen und Schüler konnten wichtige Eindrücke sammeln und mehr Sicherheit im Umgang mit ungewohnten Situationen gewinnen.
Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Kaarst für die Möglichkeit, dieses Training durchzuführen, sowie für die professionelle Betreuung vor Ort. Hervorheben möchten wir dabei insbesondere Andreas Kalla, den Leiter der Feuerwehr Kaarst, der das Training organisiert und ermöglicht hat, sowie Mick, einen ehemaligen Schüler unserer Schule, der sich in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert und uns bei diesem Vorhaben tatkräftig unterstützt hat.