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AEG als MINT - freundliche Schule geehrt

(v.r.n.l.) Ministerialrat J. Schöpke , Referatsleiter im Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW; B. von Berg, Schulleiter; K. Hohenecker, Schülerin der Q1; W. Hoepfner, Koordination MINT am AEG und M. Fleige, Vorstand Technik begeistert e.V. und ehrender Partner MINT-freundliche Schule

Was ist MINT?

MINT ist eine Projekt-Initiative, die die Ausbildung von Fachkräften im Bereich der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördert, um eine neue Generation von Fachkräften zu sichern.

Das AEG darf sich für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen. Am 27.9.16 fand die Ehrung der MINT-freundlichen Schulen NRW in der TU Dortmund statt. Die Schulen werden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewußt MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Am Albert-Einstein-Gymnasium in Kaarst beginnt die MINT-Förderung in Klasse 5 schon neben dem Regelunterricht in Biologie und Physik mit dem Fach ITG (Informations-Technologische Grundbildung). In Klasse 7 wählen alle Schüler im Rahmen der sogenannten Einsteinstunde, einer  verpflichtenden  Ergänzungsstunde, drei sechswöchige Workshops vorrangig aus MINT -Themen aus, z. B. Programmieren mit Scratch, LegoMindstorm Roboter, Bio- und Physikworkshop. Ein Kunst- und Bilingual-Workshop runden das Angebot ab.  

Seit 2015 gibt es den Radioworkshop in Klasse 7, wo als Ergebnis jedes Jahr eine eigene Radiosendung zum Halbjahresende im regionalen  Bürgerfunk ausgestrahlt wird. Im Differenzierungsbereich bietet das AEG Informatik- und Naturwissenschaftskurse an.

 Zusammen mit dem GBG können regelmäßig Leistungskurse in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik belegt werden. Zahlreiche Exkursionen und Wettbewerbe zu MINT-Themen veranstalten die jeweiligen Fachschaften.

Hour of Code 2016

Im Rahmen der "week of code"  fand am Dienstag gleich zweimal eine  "STUNDE des CODES"  für die Schüler der 5. und 6. Klassen statt. Einige Kinder waren dieser Einladung gefolgt und machten ihre ersten Versuche in der Programmierung anhand kleiner Spiele. Alle waren höchst erfolgreich und auch sehr begeistert. Betreut wurden sie von Frau Hoepfner, Inga Muth sowie Tobias Muth (8 Klasse).

Frau Hoepfner kennt die kleinen Programme bereits, setzt sie auch gerne im Rahmen von ITG ein und wird das in dieser Woche auch durchgängig machen. Einige Mathematiklehrer veranstalten für ihre Klassen ebenfalls eine "STUNDE des CODES". Spitzenreiter bei den Schülern war eindeutig "MINECRAFT HOUR OF CODE".

Die Seite https://code.org/learn ist für alle zugänglich und kann auch zu Hause zum spielerischen Lernen genutzt werden.

Mathetag Klasse 5 2016

Mathetag der Klasse 5

Unter dem Motto „Mathe macht Spaß - Mathe ist schön“ lernten unsere Fünftklässler die Schönheit der Mathematik an geometrischen Figuren kennen.
Am 8. und 9. November bastelten sie klassenübergreifend Geodörfer u.a. aus Quadern, Pyramiden und Prismen. Sie bestaunten fraktale Gebilde und erstellten Pop Up Karten mit fraktalen Mustern. Andere Themen waren Kantenmodelle platonischer Körper, „Ikosaederblumen“, optische Täuschungen und Hüllkurven, die mit Nadel und Faden tolle Muster ergaben.

Innvovationsworkshop "Auf den Spuren von Daniel Düsentrieb"

Innovationsworkshop 'Auf den Spuren von Daniel Düsentrieb'

Innovation ...oder „Von der genialen Idee zum erfolgreichen Produkt“. „Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.“ (Albert Einstein).
aus: http://www.mint-machen.de/kursangebote/fuer-schueler/
AEG Schüler Felix (Q1) besuchte den Innovationsworkshop bei 3M und berichtet hier:

Der Tag bei 3M im Zuge des Innovationsworkshop begann um 10 Uhr. Nachdem wir zu Anfang ein Gruppenfoto vor dem Logo gemacht hatten, bekamen wir in Form eines kurzen Filmes und einer persönlichen Vorstellung Einblicke in die Gründungsgeschichte und die Produkte des Unternehmens.
Nachdem die Gründer von 3M in der fälschlichen Annahme eine Goldmiene zu kaufen, eine Korund-Miene erworben hatten, nutzten sie das harte Material, um mithilfe eines speziellen Klebers ihr erstes Produkt zu entwickeln: das Schmirgelpapier. Mit der Zeit wurden immer mehr neue Produkte mit Kleber als Grundlage entwickelt, so zum Beispiel das Klebeband oder Pflaster. Heute ist 3M eines der größten und nach Apple und Google das dritt innovativste Unternehmen der Welt mit tausenden von Produkten und einem Jahresumsatz von 30 Milliarden US-Dollar.
Diese Innovation zeigt sich bei 3M auch durch flexible Arbeitszeiten, Freizeitmöglichkeiten und den Einsatz von schwacher künstlicher Intelligenz. Besonders interessant fand ich allerdings die 15% Regel. In 15% seiner Arbeitszeit kann jeder Mitarbeiter seinen eigenen Ideen nachgehen. Wird eine solche Idee als gut empfunden, kann diese auch mit Firmenkapital entwickelt werden. Diese Methode stärkt laut 3M die Kreativität und Selbstverwirklichung und hat der Firma in der Vergangenheit deshalb viel Gutes beschert. Die Post-It, eines der Spitzenprodukte von 3M, war eine solche Mitarbeiteridee.
Nach dem Mittagessen stellte man uns in der „Ideenschmiede“ die umsatzstärksten Produkte nochmal genauer vor. Dafür waren, genau wie bei dem Besuch von potenziellen Kunden, Tische aufgebaut auf denen die Produkte nach Bereichen, wie Klebstoffen, Pharmazie und Straßenbau, geordnet waren. Interessierte man sich genauer für ein Produkt und hob es an, wurde ein Lichtmechanismus ausgelöst und auf einem nebenstehenden Bildschirm wurden zur Erklärung genauere Informationen gegeben. Darüber hinaus wurde der Verlauf gespeichert, sodass jeder für eine abschließende Besprechungsrunde seine Produktpalette zusammenstellen kann.
Abschließend lernten wir noch zwei Verfahren kennen, die dabei helfen sollen, strukturierter nachzudenken, um möglicherweise ein neues Produkt zu erfinden oder ein bestehendes zu verbessern. Die Kriterium-Tabelle, die dazu dient sich vor Beginn einen Überblick über alle gegeben Möglichkeiten zu verschaffen und SCAMPER, eine fragen-geleitete Schritt-für-Schritt Anweisung zur Verbesserung eines bestehenden Produkts.
Alles in allem hat mir der Tag sehr gut gefallen und ich kann den Innovationsworkshop nur weiter empfehlen. Es war sehr interessant etwas über eine solch großes, und doch in Europa recht unbekanntes, Unternehmen zu lernen und mit den beiden Verfahren etwas Brauchbares im Alltag mitnehmen zu können.

Felix (Q1)

Neuer Informatik Wettbewerb

Neuer Informatik Wettbewerb

www.bwinf.de/Jugendwettbewerb

Der Bundeswettbewerb Informatik veranstaltete in diesem Jahr neu einen Jugendwettbewerb.
Er wendet sich an Schülerinnen und Schüler, die erste Programmiererfahrungen sammeln und vertiefen möchten.
Mehr als 20 Schülerinnen und Schüler unserer Schule nahmen daran teil. Darunter waren auch drei SchülerInnen aus Klasse 5! Der gößte Anteil waren aber Schüler der beiden Informatikkurse in Klasse 8 und 9. Die Aufgaben waren insgesamt motivierend.
Wir warten gespannt auf die Ergebnisse der ersten Runde.

Waltraud Hoepfner

 

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