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Chronik 1984-1997

29.08.1984

Wilhelm Böskens, bisher am Meerbusch-Gymnasium tätig, wird neuer Schulleiter.

1984/85

Im November werden erstmals am AEG auf Initiative der SV Projekttage unter dem Motto „Kaarst“ durchgeführt.
Am letzten Schultag der Stufe 13 sorgt ein Feuer in der Eingangshalle für eine reale Gefahr. Das beherzte Engagement einzelner Lehrer und Schüler verhindert neben einer Panik auch einen größeren Brand im Gebäude. Weitere Brandstiftungen im Verlauf des Schuljahres führen „nur“ zu z. T. erheblichen Sachschäden.

1985/86

Zu Schuljahresbeginn übernimmt StD Volker Schneider offiziell die Aufgaben des stellvertretenden Schulleiters.
Der Vewaltungstrakt erhält die bis heute bestehende Struktur. Rund um den 26.04.1986 feierte die Schule ihr 20jähriges Bestehen: „Alle Gruppierungen der Schulgemeinde boten Überragendes“, lobt der Chronist das Jubiläumsfest.

1986/87

Technik geht, Technik kommt: Am 30.06. wird der Münzfernsprecher der deutschen Post mangels Wirtschaftlichkeit eingezogen. Im Januar wird ein Kopiersystem auf Scheckkartenbasis eingeführt. Die Albert-Einstein-Singers, ein Chor aus Schülern, Eltern und Lehrern werden gegründet. Die Leitung hat (bis heute) Dr. Danz. Im Oktober wird die neu geschaffene Bibliothek eröffnet, der Wunsch nach Nutzung als Schüler- und Lehrerbibliothek wird nur teilweise erfüllt, weil für mögliche Schülernutzungszeiten keine Aufsicht zur Verfügung steht. Für Lehrer ist sie „ein Refugium,…das zum Studium geradezu einlädt.“

Mai 1987

Nach Einrichtung einer Montessori-Klasse an Grundschulen in Büttgen und in Kaarst informiert sich das Kollegium über die Einrichtung eines Montessorizweiges am Gymnasium.

1987/88

Im November findet auf Initiative des Fördervereins, der in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen feiert, ein Musikwettbewerb mit anschließendem Preisträgerkonzert statt. Damit wird eine neue Tradition begründet, die bis zum Jahr 2016 fortgeführt wird.

1988/89

Das intensiv vorbereitete Betriebspraktikum für die Stufe 11 wird erstmals durchgeführt. Die Projekttage im Juni 1989 unter dem von der SV vorgeschlagenen Thema „Mensch und Umwelt“ haben ebenfalls einen deutlichen Bezug zur Arbeitswelt.

21.01.1989

Auf Initiative der Fachschaft Musik wird (endlich) durch Unterstützung des Fördervereins und vieler Spender ein Flügel für 20.00 DM angeschafft, der beim Preisträgerkonzert des 2. Musikwettbewerbs erstmals für eine breitere Öffentlichkeit gespielt wird.

Mai 1990

Ein Informatikkurs des AEG überrascht die Kaarster Wahlparty am Abend des Wahltages mit einem computergestützten Wahldiagramm, das die Ergebnisse aus Kaarst veranschaulicht.

1990/91

Zu Beginn des Schuljahres wird die im Schulzentrum angesiedelte Hauptschule nach einem Beschluss vom Februar 1989 geschlossen. Eine Initiative zur Gründung einer Gesamtschule Kaarst-Korschenbroich bildet sich und schlägt als Standort das Schulzentrum Kaarst (Hauptschul- und Gymnasiumgebäude) vor, alternativ das Gebäude des Gymnasiums in Büttgen. Die Stadt lehnt das Anliegen ab und verweist auf den Kreis Neuss.
Die Schule hat an einem Tag „wasserfrei“: Dacharbeiten und sintflutartige Regengüsse führen zur Überschwemmung der Schule in allen Stockwerken und zu einem Tag unerwarteter Freizeit für 772 Schüler.
Im Juni 1991 feiert das AG mit einer Festwoche das 25jährige Bestehen der Schule. Die Feiertage finden erfolgreich statt, auch wenn der Irakkrieg wie ein unsichtbarer Schatten über Festveranstaltungen in dieser Zeit liegt. In der NGZ erscheint eine Sonderbeilage zum AEG.

1992/93

Die Anschaffung eines Faxgerätes an der Schule und parallel am Gymnasium Büttgen erleichtert die Zusammenarbeit. Mit Schuljahresbeginn wird die 5-Tage-Woche am AEG eingeführt.
Zudem wird der Streit um Anzahl der Eingangsklassen in der Stadt Kaarst durch Entscheidung der Bezirksregierung beigelegt: Das AEG kann bis zu vier Klassen bilden, das Gymnasium Büttgen drei Klassen. Eltern und Schüler beider Kaarster Gymnasien solidarisieren sich und protestieren gegen die geplante Schulreform der Landesregierung, die aufgrund des Kienbaum-Gutachtens u.a. größere Klassen, eine neue Stundentafel, weniger Entlastung und kaum Lehrereinstellungen vorsieht. Die 10a unter Leitung von Frau Haslag wird beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Latein Bundessieger.

1993/94

Das AEG unternimmt verschiedene Aktionen zur Verständigung zwischen Flüchtlingen aus Jugoslawien und der einheimischen Bevölkerung. Dazu gehört die Teilnahme an den Kaarster Aktionstagen „Viele Nationen – eine Stadt“, der Besuch einer Unterkunft für Asylbewerber und die von der Schule initiierte Aktion „Pakete für Kroatien“. Um Veränderungen im Denken nicht nur dem kopflastigen Unterricht zu überlassen, fahren zwei 10. Klassen nach Amsterdam ins Anne-Frank-Haus.

1994/95

Aufgrund eines Stellenüberhangs am AEG setzen insgesamt fünf Kollegen ihre Tätigkeit ab dem neuen Schuljahr an anderen Schulen fort. „Die deprimierte Stimmung im Kollegium zum Schuljahresende ist nur schwer zu vermitteln“, verzeichnet der Chronist. 

1995/96

Das dreißigjährige Bestehen des AEG wird mit „gezielte(n) Einzelveranstaltungen“, die den „hohe(n) Qualitätsstandard der Arbeit am System Albert-Einstein-Gymnasium“ dokumentieren, begangen.

1996/97

Erstmals findet ein Austausch der 8. Klassen mit dem Collège Jacques Prevert in Wintzenheim/Elsaß statt.

05.11.1996

Ein Novum am AEG ist ein Museumstag für alle Klassen und Kurse. Die Lerngruppen besuchen u.a. Museen in Düsseldorf, Köln, Bonn und Grevenbroich.

Dezember 1996

Erstmals findet auf Initiative von Hans-Peter Krull und seiner Frau Anke ein Austausch mit Pune, Indien, statt.

Sommer 1997

Zwischen kleinem Schulhof und Dreifachturnhalle wird trotz Bedenken der Schule (Zerstörung, Vandalismus etc.) gegen den Standort die vieldiskutierte Skaterbahn errichtet.

31.07.1997

Herr OStD Wilhelm Böskens wird zum Schuljahresende pensioniert. Herr StD Volker Schneider übernimmt kommissarisch die Schulleitung.

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