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Fachschaft Biologie

Frau Canchola-Lozada, Frau Schulze, Frau Lassay, Frau Dohm, Frau Frenger, Frau Düren, Herr Textor, Frau Paschmanns (v.l.n.r.)

Bei uns gibt es nicht nur Biologie zum Anfassen, sondern sie ist bei uns lebendig. Die Begegnung mit dem Original liegt uns genauso am Herzen wie das Sichtbarmachen von vermeintlich unsichtbaren Phänomenen. Durch Mikroskopieren, Untersuchen, Experimentieren und das Entwickeln von Modellen erklären wir nicht nur, wie das mit den Bienchen und den Blümchen funktioniert. Mehr zu den Inhalten im Fach Biologie erfahren Sie in den schulinternen Curricula. K. Bücker, L. Düren, N. Frenger, D. Grenner, B. Lassay, H. Leygeber, C. Textor

Bei uns gibt es nicht nur Biologie zum Anfassen, sondern sie ist bei uns lebendig. Die Begegnung mit dem Original liegt uns genauso am Herzen wie das Sichtbarmachen von vermeintlich unsichtbaren Phänomenen. Durch Mikroskopieren, Untersuchen, Experimentieren und das Entwickeln von Modellen erklären wir nicht nur, wie das mit den Bienchen und den Blümchen funktioniert.

Mehr zu den Inhalten im Fach Biologie erfahren Sie in den schulinternen Curricula.

K. Bücker, L. Düren, N. Frenger, D. Grenner, B. Lassay, H. Leygeber, C. Textor

Exkursion Baylab Monheim 2016

Ausflug in das Schülerlabor Baylab plants von Bayer CropScience in Monheim

Am 25. Februar 2016 haben wir, der Biologie-Grundkurs der Q1 von Frau Düren, einen Ausflug nach Monheim in das Schülerlabor von Bayer gemacht. In Monheim befindet sich der Standort des Bereichs CropScience, der Landwirtschaftssparte von Bayer.

Im Labor haben wir uns mit Raps beschäftigt. In Gruppen verglichen wir die DNA zweier Rapssorten und konnten diese anschließend zuordnen. Dabei sollten wir zwischen Speiseraps und Rapsöl, was zu technischen Zwecken genutzt wird, unterscheiden.

Begonnen haben wir mit einem kleinen Blatt einer Rapspflanze, woraus wir Schritt für Schritt mittels verschiedener Stoffe und Geräte die DNA isoliert haben. Um diese dann zu vervielfältigen, haben wir eine PCR (engl. Polymerase-Chain-Reaction = Polymerase-Kettenreaktion) durchgeführt, bei der mehrere Zyklen durchlaufen werden.

Währenddessen haben wir ein Gel angefertigt, das anschließend in einen Kasten kam, durch den Strom geleitet werden kann. Nachdem wir die DNA, die wir vorher isoliert und vervielfältigt haben, und einen sogenannten Master-Mix bestehend aus einer DNA-Polymerase, Primern etc. mühevoll in die kleinen Taschen des Gels pipettiert haben, schlossen wir den Strom an den Kasten mit Flüssigkeit und Gel an. Zum Vergleich und zur Orientierung haben wir verschiedene Stoffe in die Geltaschen gefüllt, damit wir einen Maßstab zum Ablesen hatten. In bp (Basenpaaren) konnten wir anschließend durch Anfärben die Länge der einzelnen DNA-Abschnitte bestimmen und dadurch auch die Rapssorte, da bei einer eine Mutation vorlag und so eine der beiden Banden nicht sichtbar war.

Uns hat das Experimentieren viel Spaß gemacht, da wir das, was wir im Unterricht theoretisch gelernt haben, auch praktisch anwenden konnten. Auch den Schülern, bei denen das Ergebnis nicht eindeutig war, hat es gefallen – nicht nur wegen des Essens im Tropicarium, einer Kantine, die den tropischen Regenwald nachstellen soll. Wenn ein Biologie-Kurs die Möglichkeit hat, ist das Schülerlabor von Bayer in Monheim also auf jeden Fall einen Ausflug wert.

Natalie V.

Albert Einstein Gymnasium Kaarst © 2017